Ludwig Lingg beginnt seinen interessanten Vortrag bei marcomsuisse.

Stories wecken Emotionen beim Zuhörer und bleiben dadurch besser im Gedächtnis als blosse Fakten. In welchen Bereichen kann man Stories einsetzen und wo sollte man es besser nicht tun? Was macht eine gute Story aus? Diese und weitere Fragen beantwortete Storytelling-Experte Ludwig Lingg in einem interaktiven Vortrag.

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Wo kann man Storytelling einsetzen

Stories kann man mündlich, schriftlich sowie visuell mit Fotos und Videos erzählen. Sie eignen sich, um einen Vortag lebendig zu halten und auch ein gut erzählter Witz mit einem Spannungsbogen kann schon eine kleine Story sein.

Als Beispiel für visuelles Storytelling zeigte Ludwig Lingg den Prospekt eines österreichischen Schuhhauses, das die Fertigung seiner Schuhe in Bildern erzählte.

Nicht eingesetzt werden sollte Storytelling bei Situationen, in denen nur reine Fakten gefragt sind, wie z.B. bei Unfällen und Krisensituationen sowie bei Bestellungen. In diesen Fällen würden Stories nur ablenken.

Das Wetter in Zug war perfekt, die Aussicht von der Sky Lounge wie eine Postkarte
Das Wetter in Zug war perfekt, die Aussicht von der Sky Lounge wie eine Postkarte

Was macht eine gute Story aus

Eine gute Story braucht einen Spannungsbogen und sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Held
  • Mentor
  • Handlung
  • Ziel/Motiv
  • Schurke/Hindernis
  • Details

Unser Held kann ein Kunde sein, der ein Problem hat. Der Mentor ist Firma, das Produkt oder die Dienstleistung, die unserem Helden helfen wird, sein Problem zu lösen.

Unser Held hat ein Ziel und/oder ein Motiv, warum er dieses Ziel erreichen will. Nun wird unser Held durch den Schurken und eines oder mehrere Hindernisse daran gehindert, sein Ziel zu erreichen.

Mit Hilfe des Mentors gelingt es unserem Helden dann, den Schurken zu besiegen, die Hindernisse zu überwinden und am Ende sein Ziel zu erreichen.

Interessierte Zughörer, angeregte Diskussion und viel Aktion.
Interessierte Zuhörer, angeregte Diskussionen

Welche Storytelling Formate gibt es

Storytelling Formate und Möglichkeiten, Stories zu erzählen gibt es viele. Die Heldenreise ist eines der bekanntesten davon. Doch nicht für jede Firma ist die «Hollywood-Version» mit ihren 17 Stationen geeignet, da so eine Story dann schnell einmal Kinofilm-Länge erreichen kann.

Für die meisten Themen eignen sich daher «abgespeckte «Versionen der Heldenreise besser. Eine Variante davon können diese 5 Stationen sein:

  • Ruf
  • Aufbruch
  • Hindernisse/Schurken
  • Schatz
  • Rückkehr

Ein weiterer Tipp war die Puzzlestein Methode, mit der Unternehmen ihre Markenstory entwickeln können.

Wählen Sie 10 wichtige Ereignisse, die wichtig für Ihre Marke sind, aus und beschreiben Sie diese. Anschliessend ordnen sie diese Ereignisse und suchen dazu die passenden Bilder aus.

Spannend war auch der Aspekt, dass man Storytelling auch für sich selbst verwenden kann. In unseren Gedanken erzählen wir uns ständig Stories, z.B. wie unser Tag oder die Zukunft aussehen werden.

Wie wäre es, wenn wir unsere Helden wären und unsere eigenen Stories so gestalten, dass sie wir am Ende auch unseren Schatz finden?

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer miteinander austauschen und es wurden noch viele Fragen an Ludwig Lingg gestellt und beim anschliessenden Apero weiter diskutiert.

Ihre Meinung

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Arbeiten Sie bereits mit Storytelling?
  • Für welche Themen haben Sie Storytelling eingesetzt?
  • Welche Stories von anderen Unternehmen sind Ihnen in der letzten Zeit aufgefallen?
  • Welches sind Ihre liebsten Storytelling Formate?
  • Was sind Ihre grössten Herausforderungen, um eine gute Story zu erzählen?

Melden Sie sich gleich hier zum nächsten Event an: am 22. Oktober 2019 um 18.00 Uhr in der Sky Lounge in Zug mit Rageth Clavadetscher, Head of Shopping Center Management im Einkaufszentrum Glatt.

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